Sinkendes Angebot von Kreditversicherungen bei Exporten nach Russland

Januar 30, 2015

Stellenwert der Kreditversicherer in Deutschland steigt
Die Höhe des durch Kreditversicherer versicherten Warenwerts überstieg im dritten Quartal 2014 eine Rekordmarke von 387 Mrd. Euro, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) berichtet. Das entspricht einem Zuwachs von 5,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Für das Jahr 2015 gehen Kreditversicherer erstmals seit fünf Jahren von einem Anstieg der Insolvenzen aus. Grund für diese Prognose sind unter anderem die einschlägigen Sanktionen in Russland.

Die wirtschaftliche Situation Russlands geht weiter bergab
Die derzeit schwache russische Wirtschaft bereitet gerade exportorientierten mittelständischen Unternehmen Schwierigkeiten. Kreditversicherer bewerten das Ausfallrisiko für Lieferungen nach Russland als erheblich hoch.

Unter dem Verfall des Rubel, schätzt Euler Hermes, der weltweit größte Kreditversicherer, wird die Zahl der Firmenpleiten in Russland 2015 um etwa zehn Prozent steigen. Für deutsche Unternehmen stellt die sinkende Kaufkraft russischer Firmen ein wachsendes Problem dar, da die Zahl der Abnehmer voraussichtlich zurück geht.

Coface meldet, dass eine Abstufung Russlands in der Bewertung des wirtschaftlichen Wachstums vorgenommen wurde, die aus einem langfristigen Trend hervorgeht. Die weitreichenden Folgen aus Sanktionen und Ölpreisverfall verschärfen die Lage nur weiter.

Kreditversicherer reduzieren das Angebot
Der wirtschaftlichen Situation Russlands geschuldet, gibt es einen Rückgang des Angebots bei Kreditversicherungen für den Export. Aus einem Bericht des Handelsblatts geht hervor, dass vielen Kreditversicherern das Risiko des Forderungsausfalls zu hoch geworden ist. Die prognostiziert steigende Zahl an Insolvenzen und die Exportsituation macht es für deutsche Mittelständler schwierig, passende Kreditversicherungen zu finden.

Auch Dipl.-Kfm. Joachim Haedke, Unternehmensgründer von Finanzierung.com, berichtet, dass die Deckungszusagen der Kreditversicherer für das Russlandgeschäft reduziert werden. Für viele Unternehmen blieben dann nur noch Hermesbürgschaften.

Roll over Kredite auf dem Vormarsch

Mai 10, 2014

 „Derzeit gibt es eine verstärkte Nachfrage nach Krediten auf Roll-over-Basis“, sagt Andreas Pohl, Vorstand des Gewerbeimmobilienfinanzierers Deutsche Hypo. Als  Kredit auf Roll-over-Basis bezeichnet man  einen mittel- bis langfristigen Kredit, dessen Zins nicht für die gesamte Laufzeit des Vertrages festgelegt, sondern periodisch den aktuell geltenden Marktverhältnissen angepasst wird. Die Zinsanpassung erfolgt zu zuvor vereinbarten Terminen, beispielsweise alle 1, 3, 6 oder 12 Monate. Als Zins werden beispielsweise der EURIBOR oder LIBOR plus eine Gebühr für die Bank verwendet.

Finanzierung.com Geschäftsführer Joachim Haedke sieht in dieser Kreditmöglicheit eine interessante Option für Unternehmer, da Sie hier noch stärker von dem Niedrig-Zins-Niveau profitieren können.

Die Schwierigkeiten der Unternehmensfinanzierung

Mai 8, 2014

 

Die eigene Finanzierung macht immer mehr Unternehmen zu schaffen. Finanzielle Unterstützung durch Fremdkapital, also generelle Kapitalbeschaffung, ist eine große Herausforderung bei der Unternehmensfinanzierung. Es kann schnell zum  Liquiditätsengpass. Folgen können die Auswirkungen auf die Sanierung des Unternehmens oder auch auf die Wachstumsfinanzierung sein.

Dabei ist Liquidität für ein Unternehmen ausschlaggebend. Ohne Unternehmensfinanzierung kann keine Liquidität für Unternehmen generiert werden. Fremdfinanzierung ist also für ein Unternehmen fast unverzichtbar. Doch auch Aufbaubanken spielen nicht immer bei einer Unternehmensfinanzierung mit. Eine Unternehmensfinanzierung umfasst jedoch nicht nur die Liquidität eines Unternehmens, sie ist das Ziel! Die Frage stellt sich nach den Mitteln der Unternehmensfinanzierung und wie Liquidität für Unternehmen leicht zu beschaffen ist.

 

Sanierung von Unternehmen – Unternehmensfinanzierung durch Finanzspritze

Wenn der Pleitegeier über einem größerem Unternehmen kreist, hört man davon sogar in der Tagespresse. Auch Politiker sprechen dann  von möglichen Sanierungen und der erhofften Finanzspritze. Nicht selten ist dieses Problem hausgemacht. Durch unzureichende Unternehmensfinanzierung kommt es zum Liquiditätsengpass. Das Unternehmen ist auf einen Kredit angewiesn. Gelingt die Unternehmensfinanzierung jedoch nicht und die so benötigte Finanzspritze wird von der Bank ausgeschlagen,  kann schnell eine Sanierung des Unternehmens anstehen. Für eine Sanierung des Unternehmens braucht man wiederum eines: Geld – und woher dies nehmen, wenn die Bank bereits vorher die Unternehmensfinanzierung ausgeschlagen hat? Die Sanierung eines Unternehmens ist keine leichte Aufgabe. Und selbst bei Erfolg muss weiterhin ein Krisenmanagement erfolgen. Auch für die Sanierung braucht es wiederum Fremdkapital in irgendeiner Form. Die Unternehmensfinanzierung im Krisenfall und die Kapitalbeschaffung bei der Sanierung eines Unternehmens, ist ein mühsames und schwieriges Unterfangen, bei dem Sie sich von Profis beraten lassen sollten.

 

Wachstumsfinanzierung – Unternehmensfinanzierung, Alternative zu Aufbaubank

Doch nicht nur bei der Sanierung eines Unternehmens ist die Unternehmensfinanzierung durch eine Finanzspritze schwierig. Auch beispielsweise bei einer Wachstumsfinanzierung tun sich Unternehmen schwer, da eine Aufbaubank, sprich eine Förderbank nicht zu finden ist oder die Aufbaubank bei einer Wachstumsfinanzierung nicht mitzieht. Auch für diese Art der Unternehmensfinanzierung benötigt das Unternehmen Liquidität in Form von Fremdkapital. Da die Liquidität der Unternehmen im Klein- und Mittelstand für eine Wachstumsfinanzierung oftmals nicht ausreichend ist, wird eine Finanzspritze von einer Aufbaubank benötigt. Es scheitert oft daran, dass die Aufbaubank ein zu großes Risiko darin sieht, die Liquidität des Unternehmens durch eine Fremdfinanzierung zu finanzieren. Dabei wäre eine Wachstumsfinanzierung für ein Unternehmen ein wichtiger Teil der Unternehmensfinanzierung. Nichtsdestotrotz stellen sich die Aufbaubanken quer. Wie sollte man bei der Wachstumsfinanzierung nun vorgehen? Insbesondere bei einer Wachstumsfinanzierung sollte man sich um eine alternative Unternehmensfinanzierung umsehen, um die Liquidität des Unternehmens zu verbessern.

 

Durch unsere langjährige Erfahrung sowohl im Bereich der Sanierung als auch der Wachstumsfinanzierung helfen wir Ihnen gerne jederzeit weiter. Wir freuen uns daher, bei detaillierterem Interesse, auf ihre Anfrage.

Crowdfunding – beliebt, modern, vollwertig

April 9, 2014

Stille Beteiligungen, Genussrechte oder auch partiarische Darlehen sind gängige und beliebte Mittel um sich heute an jungen Unternehmen zu beteiligen. Diese Beteiligungen werden seit 2011 immer häufiger unter dem Begriff Crowdfunding getätigt.

Was ist Crowdfunding?

Unter Crowdfunding versteht man eine moderne und vollwertige Finanzierungsform, bei welcher sich eine Vielzahl an Personen durch meist geringe Geldbeträge an jungen und aufstrebenden Unternehmen beteiligen, welche sich im Internet präsentieren. So zeigen sich jene Unternehmen mit ihren jeweiligen Ideen auf verschiedenen, speziell dafür eingerichteten Internetportalen und präsentieren dabei das Unternehmen mit der dazugehörigen Vision. Um das jeweilige Potential auszuschöpfen bestimmt das Jungunternehmen dabei einen Kapitalbedarf, welcher durch verschiedene Investoren der “Crowd“ in einem gewissen Zeitraum erreicht werden soll, um die jeweilige Idee in die Realität umsetzen zu können.

So ist das Jungunternehmen, während des sogenannten Funding-Zeitraum abhängig von der Bereitschaft der User-Gemeinde und hofft auf genügend Investoren, welche das Potential der Unternehmung erkennen und dieses fördern. Potentielle Investoren können die Bereitschaft des jeweiligen Investment dabei nur in einem gewissen Zeitraum ausweisen und müssen auf weitere Personen hoffen um die Funding-Schwelle (Mindestkapitalbedarf) zu erreichen um somit das Investment tätigen zu können. Sollte diese Funding-Schwelle innerhalb des festgelegten Zeitraums nicht erreichen werden, wird das Projekt nicht umgesetzt und die Investitionen werden zurückgezogen.

Vorteile des Crowdfunding?

Der große Vorteil des Crowdfunding liegt im möglichen Verzicht auf Großunternehmen. So ist es einzelnen Startup Unternehmungen möglich, durch kumulierte Investments der „normalen“ Bevölkerung, ihren Kapitalbedarf zu erreichen. Diese potentiellen Investoren sind von der Idee und dem Potential der Unternehmung überzeugt und handeln aus Interesse und Begeisterung an der Sache. Daher sind solche Investoren gleichzeitig als Markenbotschafter zu sehen und liefern dem Marketing-Bereich der Unternehmung einen weiteren wichtigen Benefit.

Auch bei der Umsetzung und Finalisierung der Idee sind es oft die jeweiligen Kleininvestoren, welche als Feedback-Geber fungieren und die jeweilige Idee, durch aktive Teilnahme, noch weiter verbessern.

So gilt das Crowdfunding vor allem für Startup Unternehmen ohne Großinvestoren als sehr attraktive Alternative um die jeweilige Vision der Unternehmung in die Tat umsetzen zu können.

Bekannte Portale im Internet?

Heute gibt es viele unterschiedliche Plattformen, welche Crowdfunding und weitere Services wie z.B. Profilerstellungen zu verschiedenen Konditionen anbieten. Diese Konditionen variieren bei der Art der Beteiligung und vor allem bei den Mindestgeboten einzelner Investoren, welche zwischen 5 – 1000€ liegen können. Zudem werden Projekte und deren erforderliche Kapitalsummen oftmals auch nach oben begrenzt. Für diese Begrenzung lässt sich im Normalfall ein Betrag von bis zu 100.000 € pro Projekt ansetzen.

Durch die Vielzahl an Anbieter, heute ebenfalls auf dem deutschen Markt, ist es jedem Unternehmer möglich seine individuell beste Crowdfunding Plattform zu finden und sich auf dieser zu präsentieren.

Einen Überblick über verschiedene Seiten finden Sie beispielsweise auf Crowdfunding.de.

Insolvenz verhindern durch moderne Finanzierungsformen

März 25, 2014

Gerade beim Klein- und Mittelstand sind Insolvenzen eine wiederkehrende Bedrohung, wenn das Geschäft stockt. Diese Gefahr der drohenden Insolvenz unterschätzen viele Unternehmer, beugen jener Entwicklung nicht rechtzeitig vor und handeln oftmals viel zu spät.

In einer Befragung mit verschiedenen Insolvenzberatern konnten verschiedene Gründe für ein solches Scheitern erkannt werden. So identifizierte man als häufigste Ursache ein fehlendes Controlling innerhalb der Gesellschaft. Dabei wurden bereits 81% der befragten Insolvenzberater mit Unternehmen konfrontiert, welche in der Vergangenheit komplett auf eine Unternehmensplanung verzichteten. Zudem arbeiteten 77% der Befragten bereits mit Gesellschaften zusammen, welche keine Controlling Abteilung oder eine Kostenrechnung vorweisen konnten. Das Fehlen einer Controlling Abteilung lässt sich im Klein-und Mittelstand oftmals auf fehlende monetäre Ressourcen der jeweiligen Unternehmung zurückführen, welche die Schaffung einer Controlling Abteilung fast unmöglich erscheinen lässt.

Diese fehlenden liquiden Mittel lassen sich mit dem zweiten zentralen Grund des Scheiterns gleichsetzen, welcher für eine Krise und eine anschließende Insolvenz unabdingbar ist. Die Rede ist von Finanzierungslücken in der Unternehmung.

So erkannten 96% der befragten Insolvenzberater zu wenig Eigenkapital als die zentrale Insolvenzursache einer Unternehmung, zudem sprachen sich mehr als 80% für eine zu geringe Kreditfähigkeit sowie 72% für zu hohe Zinszahlungen der jeweiligen Unternehmung aus.

Genau an diesem Punkt gilt es anzusetzen, um die Bedrohung einer Insolvenz so gering wie möglich zu halten.

Gerade im Klein-und Mittelstand ist die Abhängigkeit des Unternehmens von der jeweiligen Bank enorm hoch, da überwiegend oder sogar ausnahmslos klassische Finanzierungsinstrumente in Anspruch genommen werden.

Doch heutzutage hat auch der Klein-und Mittelstand die Chance moderne Finanzierungslösungen in die eigene Unternehmung zu integrieren und somit von wichtigen Vorteilen dieser Alternativfinanzierungen zu profitieren.

Das breite Spektrum jener Finanzierungsformen für KMUs reicht heute von diversen Factoring Arten über Förderungen bis hin zum Eintritt in den Kapitalmarkt zu geringen Kosten.

Kennzeichnend für diese sind dabei einzigartige Vorteile, welche das Unternehmen durch jene Finanzierungsformen generieren kann. So hat ein Unternehmen die Möglichkeit, die Kapitalstruktur anzupassen und diese gesünder darzustellen. Dies ist bei jenen Arten der Finanzierung meist mit einer Erhöhung des Eigenkapitals verbunden, durch welche das Fremdkapital im Gegenzug verringert wird. Jene Erhöhung des Eigenkapitals schafft wiederum eine bessere Kreditfähigkeit und führt zu niedrigeren Zinsen bei zukünftigen Bankkrediten.

Sollte das Eigenkapital der Unternehmung zu hoch sein und zudem viele Anlagen im Unternehmensbesitz das Kapital binden, kann es ebenfalls durchaus Sinn machen das Eigenkapital zu reduzieren. Dieser Effekt wird beispielsweise durch eine Sale-and-Lease-Back Finanzierung erreicht und zeigt ebenfalls den zentralen Vorteil aller modernen Finanzierungsformen auf: Die Steigerung der Liquidität!

Getreu dem Motto “Cash is King“ bietet dieser zentrale Vorteil aller modernen Finanzierungsformen dem Unternehmen die Möglichkeit am Markt wettbewerbsfähig zu bleiben und sogar der Konkurrenz den entscheidenden Schritt voraus zu sein.

So zeigen diese alternativen Finanzierungsformen dem Klein-und Mittelstand neue Lösungen auf, durch welche zum einen die Insolvenzwahrscheinlichkeit entscheidend verringert sowie bedeutsamer und oft einzigartiger Vorteil generiert werden kann.

Factoring – die alternative Finanzierungsform für Unternehmen

Dezember 18, 2013

Was genau ist Factoring und wie funktioniert es?

Durch Factoring haben Unternehmen eine Möglichkeit, offene Forderungen schnell einzuholen.

Gewerbetreibende Personen als auch private Haushalte benötigen oftmals eine Finanzierung um verschiedene Dinge zu kaufen. Unternehmen sind hier noch mehr auf Fremdkapital angewiesen als der „kleine“ Endverbraucher . Für den Verbraucher, sprich Privathaushalte, ist die erste Anlaufstelle für Finanzierungen meist die Bank „um die Ecke“, um einen Kredit aufzunehmen. Viele Verbraucher nehmen,  neben den Darlehen von der Bank,  auch Leasing als Finanzierungsmöglichkeit in Anspruch. Für Unternehmer besteht eine weitere Finanzierungsform, neben Bankkrediten und Leasing, nämlich das Factoring. Das Factoring hat insbesondere in den letzten Jahren bei Unternehmen viel Gehör gefunden (siehe Factoring in Deutschland) und konnte sich somit einer wachsenden Bedeutung erfreuen. Factoring meint den Ankauf von Forderungen – dieser Ankauf wird vorwiegend von speziellen Unternehmen getätigt, namentlich Factoring Gesellschaften.

Factoring für Unternehmen, ein Beispiel

Wie beschrieben, ist das Factoring primär im Bereich der Unternehmen zu finden, doch ebenso bewegt sich der Trend hin zum Verbraucher, sodass das Factoring für Privatpersonen von immer mehr Unternehmen angeboten wird. Für Unternehmen hat sich das Factoring mittlerweile zu einem Standbein etabliert und stellt für sie eine alternative Finanzierungsform dar.  Detaillert  erklärt, was es mit dem Ankauf von Forderungen auf sich hat, hier ein Beispiel:

Ein Unternehmen hat eine offene Forderung gegenüber einem Schuldner. Für viele, gerade mittelständische, Unternehmen ist es wichtig, dass diese offene Forderung möglichst bald beglichen wird, da das dadurch gewonnene Kapital wieder in die Produktion einfließen muss. Ein Unternehmen kann oft nicht lange Zeit warten und ergreift nun die Möglichkeit des Factoring:  das Unternehmen verkauft die offene Forderung an eine Factoring-Gesellschaft, den Factoringnehmer, und bekommt die offene Forderung zeitnah beglichen. Solche Verkäufe sind ohne großen Aufwand möglich (siehe Factoring Kosten), da der Schuldner für gewöhnlich diesem Verkauf nicht zustimmen muss. Allerdings muss der Schuldner über den Verkauf informiert werden, da er die offene Forderung nun an den Factoringnehmer, also das neue Unternehmen, zahlen muss.

Warum Factoring für Unternehmen so wichtig ist

Das Unternehmen, welches die Forderung verkauft, wird als Factoringgeber bezeichnet, das Unternehmen, welches die Forderung aufkauft, als Factoringnehmer. Für den Factoringgeber besteht  ein klarer Vorteil: er muss nicht auf sein Geld warten-er bekommt es sofort, dadurch fällt auch das Inkasso weg. Man stelle sich nun vor, das Unternehmen hätte nicht nur einen Schuldner, sondern mehrere, dadurch könnte ein Unternehmen sehr schnell Probleme bekommen und dessen Existenz bedrohen. Insbesondere wenn ein längerer Zahlungsverzug eintritt, kann ein Unternehmen schnell ins finanzielle Schwierigkeiten  und in einen Liquiditätsengpass geraten.

Der Vorteil für den Factoringnehmer

Natürlich würde es keine Factoring Gesellschaften geben, wenn diese dadurch nicht auch einen Vorteil hätten, wenn sie offene Forderungen aufkaufen. Der Vorteil des Factoringnehmers besteht darin, dass er für die Forderung weniger bezahlt, als diese eigentlich wert ist. Der Ankauf von Forderungen lohnt sich für den Factoringnehmer bereits ab einigen tausend Euro, allerdings besteht beim Factoring auch ein gewisses Risiko für den Factoringnehmer, da dieser eventuell vor dem Hindernis steht, dass die Forderung vom Schuldner nicht mehr beglichen werden kann.