Tobias Fendt Keine Kommentare
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Oftmals greifen Unternehmer bei einer kurzfristigen Finanzierung zum Kontokorrentkredit. Dieser ist bekanntlich jedoch sehr teuer, betragen die Zinssätze doch gern 15% p.a. Darin allein aber liegt nicht das einzige Problem der vermeintlich simplen Finanzierung: Oftmals rutscht man in die geduldete Überziehung, was die Kosten nochmals erhöht. Zwar kann man das Gespräch mit der Hausbank suchen, um den Rahmen der genehmigten Überziehung aufstocken zu lassen, doch ist man hier vom Willen des Kreditinstituts abhängig. Auch passiert es schlimmstenfalls, dass die Hausbank aus heiterem Himmel die Kündigung des Kontokorrent erklärt, wenn Ihr Unternehmen nicht die beste Kreditwürdigkeit besitzt. In dem Fall muss schnell für einen Ausgleich des Kontos gesorgt werden, damit laufende Kosten – allem voran Gehälter – bezahlt werden können.

Dies sind nur einige Fallstricke des von Banken als unbürokratisch und flexibel angepriesenen Kontokorrents. Dabei haben sich in der Deutschen Wirtschaft bereits seit vielen Jahren attraktivere Finanzierungsinstrumente etabliert. Bereits nicht mehr weg zu denken ist Factoring. Beim Factoring verkauft der Unternehmen seine Forderungen weiter – und erhält nahezu den gesamten Rechnungsbetrag umgehend. Dies ist eine wesentlich günstigere Alternative zum Kontokorrent, entstehen hierbei nur geringe Kosten durch die vom Factoring-Anbieter berechneten Gebühren in Höhe von wenigen Prozent des Rechungsbetrags. Auch ist man hier nicht abhängig von seiner Hausbank, sodass eine kurzfristige Schwächung der Kreditwürdigkeit keine dergestalt schweren Folgen hat. Ferner ist Factoring nicht nur flexibel, sondern atmend: Sobald Ihr Unternehmen wächst, werden mehr Rechnungen gestellt. Damit steigt auch Ihre Liquidität. Und das macht den Weg frei für neue Investitionen in Ihr Unternehmen.

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