Tobias Fendt Keine Kommentare
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Der Cash-Flow lässt sich vereinfacht betrachtet als Saldo der erfolgswirksamen Zu- und Abflüsse liquider Mittel in einer Periode bezeichnen. Dies soll insbesondere Aufschluss über die Liquiditätssituation des Unternehmens und somit dessen Fremdfinanzierungsbedarf -und potenzial geben.

Berücksichtigt werden sowohl Zahlungen aus dem operativen Geschäft, als auch aus den laufenden, erfolgswirksamen Investitionen und Finanzierungen. Zusammengefasst zeigt sich, wie stark sich die liquiden Mittel des Unternehmens innerhalb der betrachteten Periode verändert haben.

Die betriebswirtschaftliche Kennzahl Cash-Flow ist jedoch nicht eindeutig definiert. Es existieren diverse Subdefinitionen, deren Berechnung unter Zunahme weiterer Faktoren erfolgt, die dementsprechend die Aussage der Kennzahl beeinflussen. Grundsätzlich bezeichnet der Cash-Flow, den innerhalb einer Periode (Quartal, Geschäftsjahr) aus eigener Finanzkraft, erwirtschafteten Zahlungsmittelüberschuss. Es werden vor allem drei Cash-Flow Kennzahlen angeführt: Der Brutto-Cash-Flow, der Netto-Cash-Flow und der freie Cash-Flow.

Anhand des Cash-Flows lässt sich das Verhältnis zwischen dem aus Fremdmitteln und aus eigenen Finanzmitteln erwirtschafteten Umsatzes bestimmen. Insofern ist er ein Erfolgsindikator für die Innenfinanzierung eines Unternehmens, wird aber auch genutzt, um das zukünftige Potenzial der Innenfinanzierung zu bestimmen. Das erlaubt eine exaktere Planung von Wachstumsprozessen und erleichtert die Kapital-Koordinierung.