Finanzierung.com Finanz-Magazin

Ausbildungskredit: Finanzierung als Auszubildende/r

Ein Kredit für Auszubildende kann die monatliche Finanzierung deutlich erleichtern. Der Ausbildungskredit kann jedoch auch für eine Fort- oder Weiterbildung beantragt werden.

Das Finanzwesen bietet heutzutage ein breites Spektrum an Krediten an, um Finanzierungen zu tätigen. So gibt es die unterschiedlichsten Darlehen, die oft auf einen bestimmten Zweck abgestimmt wurden. Zwar ist der wahrscheinlich noch immer beliebteste Kredit der Ratenkredit, doch auch in diesem Bereich des Ratenkredits lässt sich nochmals differenzieren. Die Angebote an Finanzierungen über einen Ratenkredit unterscheiden sich zwar oftmals nur in winzigen Details, doch eben diese Details sind für manche Kunden wichtig, damit der Kredit genau zu den Finanzierungsbedürfnissen passt. Insofern ist es für Banken auch mittlerweile üblich, Spezialkredite anzubieten. Diese Spezialkredite sind dann nicht für jeden zugänglich, sondern nur für bestimmte Kunden.

Der Ausbildungskredit

Unter anderem zählen beispielsweise der Beamtenkredit, der Studentenkredit und auch der Ausbildungskredit zu diesen Spezialkrediten – besser gesagt sind sie eine Unterkategorie der Ratenkredite, nur eben für einen gesonderten Personenkreis bestimmt. Der Ausbildungskredit, wie der Name schon sagt, ist ein spezieller Kredit für Auszubildende. Doch nicht nur Personen in der Ausbildung können von diesem Darlehen gebrauch machen, er ist ebenso für Personen gedacht, die eine Fortbildung oder Weiterbildung finanzieren müssen. Der Kredit für Auszubildende ist im Prinzip ein normaler Ratenkredit, wie ihn jeder Kunde beantragen kann. Insofern bedeutet dies, dass die Rückzahlung bis zur vollständigen Tilgung des Kredits in monatlichen Raten erfolgt.

Wo bekommt man einen Ausbildungskredit?

Zwar nicht alle Banken vergeben diesen speziellen Ausbildungskredit, doch in der Regel ist der Kredit für Auszubildende bei vielen Kreditinstituten zu bekommen, insbesondere bei größeren Banken findet man in üblicherweise. Der Kredit für Auszubildende soll in erster Linie die Ausbildung, Fort- oder Weiterbildung erleichtern, da hierfür in der Regel auch Neuanschaffungen finanziert werden müssen wie etwa ein PC oder auch Lernmaterialien. Ebenso soll der Ausbildungskredit eine Stütze sein, auf die man monatlich zurückgreifen kann. Da man oftmals bei Aus-, Fort-, oder Weiterbildung gar kein oder nur sehr wenig Geld verdient, soll der Ausbildungskredit auch dazu dienen, den Lebensunterhalt zu finanzieren.

Die Vorraussetzungen für einen Ausbildungskredit

Um einen Kredit für Auszubildende zu erhalten müssen bei der Bank verschiedene Kriterien erfüllt sein – so wie es bei fast jedem Kredit üblich ist. Eines dieser Kriterien ist die Schufaauskunft, diese darf keine negativen Einträge vorweisen. Viele Banken, die den Ausbildungskredit anbieten, setzen auch eine gewisse Grenze für das Alter, sodass man beispielsweise über 30 Jahre keinen Ausbildungskredit mehr bekommt sondern auf einen normalen Ratenkredit zurückgreifen muss. Zudem kann die Bank, gerade wenn es Auszubildende betrifft, noch eine Vorraussetzung stellen und zwar das erfolgreiche Bestehen der Zwischenprüfung oder einer ähnlichen Prüfung. Man könnte sagen, dass dies eine Art Sicherheit für die Bank ist. Denn hat der/die Auszubildende die Zwischenprüfung bestanden, so ist es auch sehr wahrscheinlich, dass die Ausbildung abgeschlossen wird und der Kreditnehmer Arbeit bekommt, um den Kredit zurückzuzahlen. Der wahrscheinlich größte Vorteil beim Ausbildungskredit und hier unterscheidet er sich eben nochmals deutlich zum normalen Ratenkredit, ist der Zinssatz. Der Zinssatz ist beim Kredit für Auszubildende relativ niedrig, damit später der Auszubildende sich nicht an den normalen, also höheren Zinssätzen in etwa eine finanzielle Notsituation gerät. Ein üblicher Ausbildungskredit wird meist im Rahmen zwischen 2.000 und 6.000 Euro vergeben.