Skonto

Kurz und bündig erklärt in unserem Finanzierungs-Lexikon.

Was ist Skonto?

Skonto ist ein Rabatt bzw. Preisnachlass, der auf einen Rechnungsbetrag gewährt wird, wenn dieser innerhalb einer bestimmten Frist gezahlt wird. Diese Fristen kann das Unternehmen selbst bestimmen. Zahlt der Kunden innerhalb der angegebenen Zeit, so kann er das Skonto abziehen. Hält er die Frist nicht ein, so ist der Gesamtbetrag fällig.

Wie wird das Skonto dargestellt?

Grundsätzlich wird das Skonto in Prozent angegeben. Dadurch, dass sich der Nettopreis verringert, fällt auch die Umsatzsteuer geringer aus. Das muss in der Buchhaltung ebenfalls berücksichtigt werden.

Der Skontosatz kann auch gestaffelt sein. Je kürzer die Zahlungsfrist, desto höher fällt in der Regel der Rabatt aus. Innerhalb von 10 Tagen sind es häufig 3%, innerhalb von 30 Tagen 2% und nach 30 Tagen ist der volle Betrag fällig.

Bei Handwerkerrechnungen oder anderen Dienstleistungen wird das Skonto meist nur auf die Materialkosten gegeben. Es ist zwar rechtlich nicht festgeschrieben, doch in der Regel werden die Arbeitsstunden nicht skontiert.

Welche Vorteile bietet Skonto?

Der Vorteil eines Skontos trifft für beide Parteien, also Unternehmen und Kunde, zu. Bei sofortiger Zahlung erhält der Kunde einen Rabatt und spart somit Geld, währen der Skontogeber einen Anreiz schafft, um möglichst zügig sein Geld zu erhalten. Damit beugt er dem Risiko von geringer Liquidität vor und verhindert eventuelle Mahnprozesse oder Zahlungsausfälle. Grundsätzlich ist Skonto vom Gesetz nicht vorgeschrieben, auch die Höhe des gewährten Rabatts ist frei wählbar.

blank
Scroll to Top