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Kreditvergleich der Darlehenangebote

Kreditvergleiche sind sehr beliebt, doch man sollte auch ein paar Dinge beachten, damit man nicht in eine Finanzfalle tappt.

Der Kreditvergleich im Internet ist für Verbraucher mittlerweile die erste Anlaufstelle bei der Aufnahme eines Darlehens. Es ist bequem, man bekommt einen schnellen Überblick über die Konditionen und kann mit wenigen Klicks auswählen. Doch bevor man überhaupt einen Kreditvergleich macht, sollte man sich im Klaren darüber sein, wie hoch die Kreditsumme überhaupt sein soll. Manchmal kann es sinnvoller sein, etwas mehr Geld aufzunehmen, als man benötigt – doch dies gilt es gut abzuwägen. Ein Beispiel: Möchte man sich eine Immobilie kaufen, ist es ratsam, etwas mehr Geld aufzunehmen, da vielleicht Reparaturen oder Einrichtungen noch gekauft werden müssen. Bei Gebrauchsgegenständen hingegen sollte man so wenig wie möglich an Kredit aufnehmen. Als Faustregel für die Raten kann man etwa formulieren, dass diese so gewählt werden sollten, dass man noch immer etwas Geld zurücklegen kann. Beachtet man diese Dinge, kann man den Kreditvergleich angehen.

Der Kreditvergleich beim Immobiliendarlehen

Beim Kauf einer Immobilie können genauso Kreditvergleiche über Kreditrechner gemacht werden – hier werden dann schnell die Angebote von den Banken verglichen. Durch die eingegebene Kaufsumme werden dann Zinsen sowie der Tilgungssatz berechnet. Der Tilgungssatz sollte hierbei mindestens ein Prozent betragen. Bei einem Kreditvergleich über Kreditrechner werden die sonstigen Nebenkosten, die bei einem Kredit auf den Kreditnehmer zukommen bereits mit einkalkuliert – so kann der Kreditnehmer bereits gut abschätzen, welche Kosten und Belastungen auf ihn zukommen werden. Solche Nebenkosten können sein die Provision oder eine Pauschale beim Abschluss des Kreditvertrages.

Der Kreditvergleich bei Kleinkrediten

Vielen wird bekannt sein, dass es auch so genannte Kleinkredite gibt. Der Kreditvergleich dieser Darlehen kann mitunter etwas mühsamer ausfallen. Bei den Kleinkrediten ist es so, dass die Banken oft damit Werbung machen, dass sie äußerst günstige Zinssätze haben. Jeder kennt wahrscheinlich diese Werbungen von Darlehen mit unter vier Prozent Zinsen. Dies scheint für den Verbraucher auf den ersten Blick eine günstige Gelegenheit für sein Darlehen zu sein, nur leider bekommt nur ein sehr kleiner Teil diesen günstigen Zinssatz. Oftmals wird übersehen, dass bei den Kreditangeboten ein „ab“ steht, also „ab vier Prozent“. Damit der Verbraucher eine Darlehen mit diesem Zinssatz bekommt, muss schon eine sehr gute Bonität vorhanden sein und natürlich kein negativer Schufaeintrag.

Was ist wichtig beim Kreditvergleich?

Beim Kreditvergleich ist es auf jeden Fall wichtig, dass man sein Augenmerk auf den Zinssatz legt und insbesondere die Zinsbindungsfrist – also für wie lange dieser Zinssatz besteht. Dies wird im Kreditvertrag festgehalten. Etwas, dass auch im Kreditvertrag festgehalten wird, ist, ob es für den Kreditnehmer möglich ist, kostenlose Sonderzahlungen zu tätigen. Dies sollte man mit der Bank auf jeden Fall aushandeln, da dadurch keine Vorfälligkeitsentschädigung fällig wird, falls der Kreditnehmer mehr als die monatliche Rate tilgen möchte. Noch ein wichtiger Punkt sind die Kreditnebenkosten wie oben bereits erwähnt. Nebenkosten wie Provisionen, Schätzgebühren bei Hypothekendarlehen oder Kontoführungsgebühren. Zu den Nebenkosten zählen unter anderem auch diverse Versicherungen, die man für den Kredit abschließt oder abschließen kann. Beispielsweise die Restschuldversicherung, die den effektiven Zins des Darlehens schnell in die Höhe treiben kann.