EU Richtlinie Immobilienfinanzierung
Tobias Fendt 1 Kommentar
Noch keine Stimmen.
Bitte warten...

Neue EU-Richtlinien erschweren den Immobilienerwerb. Wir bieten die Alternative.

Die aktuelle Niedrigzinspolitik der europäischen Zentralbank lässt vor allem Großkonzerne profitieren, während kleine und mittelständische Unternehmen, als auch Privatpersonen sich einer Erschwerung des Zugangs zu Immobilien-Finanzierungen ausgesetzt sehen. Aktuellstes Beispiel sind die neuen EU-Wohnimmobilienkreditrichtlinien. Diese haben zur Folge, dass bei der Wohnimmobilienkreditvergabe strengere Auflagen die Banken verpflichten den Kunden einer noch genaueren Bonitätsprüfung zu unterziehen. Wie das zur lockeren Geldpolitik der EZB passt ist umstritten. So hat diese doch zum eigentlichen Ziel durch Anreize wie Strafzinsen und null Prozent Leitzins die Banken durch Erhöhung der Liquidität zur Vergabe von Krediten zu motivieren und so Wirtschaft und Wachstum zu beleben.

Die neue EU-Wohnimmobilienkreditrichtlinie schränkt nach Basel I und II den Kreis potentieller Erwerbspersonen weiter ein, sodass gerade die Interessenten mit akutem Wohnraumbedarf, wie junge Familien aber auch KMU, in ihren Expansionsbestreben behindert werden. Wachstum ohne adäquate Nachfrage ist jedoch nicht möglich. Doch gerade die Nachfrage wird durch die neuen Regelungen künstlich limitiert. Dabei sind Immobilien als Anlageprodukt zur Altersvorsorge oder als Wachstumsfaktor bei kleineren Unternehmen unerlässlich. Die Eignung als risikoarmes Investment ist hoch. Weniger attraktiv scheinen riskante und intransparente Investitionen in Unternehmensstrukturen an den Aktienmärkten. Leider wirken diese neuen Richtlinien zur Kreditvergabe genau in diese Richtung. Privatpersonen – die ehemaligen Sparer – sehen sich zunehmend gezwungen Mietverhältnisse einzugehen und von ihrem Ersparten Aktien zu kaufen, während zulasten der kleinen und mittelständischen Unternehmen ausschließlich Großkonzerne von der Geldschwemme profitieren können.

Die Auswirkungen der neuen EU-Richtlinie zur Immobilienfinanzierung

Verabschiedet wurde die Maßnahme als Stärkung des Verbraucherschutzes, doch sie wirkt eher als Überregulierung. Banken müssen nun bei der Kundenprüfung den Tilgungsplan unter Einbeziehung von verschiedenen Zukunftsszenarien, wie Zinsanstiegen und Wechselkursveränderungen innerhalb der Laufzeit, überprüfen. Auch müssen Einkommensanforderungen bezüglich der Tilgungsquote erfüllt sein. Haushalte dürfen nunmehr maximal 35-40 % ihres Einkommens für die Tilgung aufbringen und auch die Familienplanung muss in die Überprüfung aufgenommen werden. Außerdem dürfen ausschließlich eigene Sicherheiten zur Absicherung des Kredits eingebracht werden. Vor allem junge Erwerbspersonen und junge Familien werden so daran gehindert reale Vermögenswerte aufzubauen, obwohl gerade diese den größten Bedarf nach Wohneigentum haben.

Unternehmer hingegen können ihre Kreditlinien oft nicht mehr zusätzlich belasten. Das Kontokorrent ist ausgeschöpft und teuer, wodurch Investitionen in Wachstum erschwert werden. Genaue Finanzplanung und ein passender Finanzpartner sind von höchster Wichtigkeit um den Handlungsspielraum auszuloten. Wachstumschancen wegen unnötiger Hindernisse bei der Kreditvergabe zu verpassen ist ärgerlich. Deshalb bieten wir auch Unternehmern, trotz ausgeschöpfter Kreditlinien bei der Bank, geeignete Alternativen zur Expansionsfinanzierung an.

Denn die Marksituation ist momentan für große Investitionen wie einen Wohn- oder Geschäftsimmobilienerwerb mehr als geeignet und nicht zuletzt im volkswirtschaftlichen Interesse. Unter den aktuellen EU-Richtlinien auch bei schlechter Ausgangslage eine Immobilienfinanzierung zustande zu bringen erfordert jedoch einen erfahrenen Finanzplaner und -vermittler. Wer heute noch von den aktuell einmalig guten Finanzierungskonditionen profitieren und den Traum von den eigenen vier Wänden verwirklichen oder als kleiner Unternehmer durch Wachstum seines Betriebes gegen die Konkurrenz bestehen will, muss sich genau der Möglichkeiten und Chancen der Zeit bewusst sein. Eine fachmännische Beratung ist hierzu meist unerlässlich.

Unsere Alternative zur Wohnimmobilienfinanzierung

Aufgrund dieser neuen Richtlinien sind auch die Banken gezwungen neue Wege bei der Kreditvergabe zu gehen. So bieten einige Banken zu denen wir in engem Kontakt stehen, verwendungsunabhängige EURIBOR-Darlehen an und das zu Top-Konditionen. Kredite zu weniger als zwei Prozent Zinsen bei zehn Jahren Laufzeit unter hochflexiblen Rückzahlungsmodalitäten waren bis vor kurzem nicht vorstellbar. Doch der Strafzins für Banken veranlasst diese auch zu geringen Renditen große Kredite zu vergeben. Eine Absicherung über eine Grundschuldeintragung ist für diejenigen Banken denkbar, die von der zukünftigen Entwicklung des deutschen Immobilienmarktes überzeugt sind. Diese Grundschuld bietet dem Kreditnehmer – gegenüber der Belastung mit einer Hypothek – diverse Vorteile. So kann eine einmal eingetragene Grundschuld auch nach Tilgung des Kredits als Sicherheit bei der Bank bestehen bleiben, um bei Renovierung, Modernisierung oder anderen Vorhaben schnell und günstig einen Kredit bei der Bank beantragen zu können. Bei Bedarf kann diese Grundschuld natürlich nach Rückzahlung auch wieder gelöscht werden. Diese Art der Sicherheitseinbringung erfreut sich großer Beliebtheit und bleibt in der Regel auch nach vollständiger Tilgung der Kreditschuld erhalten.

Sind auch Sie an einer alternativen Immobilienfinanzierung interessiert, sprechen sie uns an. Unser Immobilien-Expertenteam hilft Ihnen gerne Ihre persönlichen Wünsche und Ziele in den richtigen finanziellen Rahmen einzugliedern. Dabei genießen wir den Vorteil unabhängig von Vorgaben der Banken Ihre Situation analysieren und das dafür passende Finanzprodukt finden zu können. Darüber hinaus helfen wir Ihnen gerne den perfekten Finanzpartner für Ihr Anliegen zu finden und so optimale Finanzierungs-Konditionen zu erhalten. Verpassen sie nicht die Chancen dieser günstigen Gelegenheit und stärken sie mit unserer Hilfe Ihre Verhandlungsposition. Kontaktieren und informieren Sie uns über Ihr Anliegen. Einfach, kostenlos und unverbindlich auf Finanzierung.com.

Bildnachweis:© bluedesign – Fotolia.com

Noch keine Stimmen.
Bitte warten...

— Ein Kommentar —

  1. Die neue EU-Verordnung zur Vergabe von Immobiliendarlehen, entmündigt und bevormundet eine bestimmte Gruppe von Einkommensbeziehern und verbietet sogar jungen Familien und älteren Menschen Darlehen aufzunehmen. Was für eine perfide Entwicklung. Ich bin selbst 40 Jahre im Finanzierungsgeschäft tätig gewesen. Die EU sollte es den Banken und mündigen Bürgern überlassen, ob Darlehen aufgenommen werden oder nicht. Gerade ältere Bürger sind sich ihren Verpflichtungen bei einer Darlehensaufnahme sehr wohl bewußt und erfüllen sehr pünktlich den Kapitaldienst. Im Hindergrund steht in vielen Fällen ein stattliches Vermögen. Ich komme immer mehr zur Ansicht, dass diese EU überflüssig ist. Das Totalversachen in der Flüchtlingproblematik ist ein schlagender Beweis.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.