Anschluss­kredit

Anschluss­kredite frühzeitig planen und Zinskosten senken

Beim Anschluss­kredit von günstigen Konditionen profitieren

Wenn die Zinsbindung Ihrer Immobilienfinanzierung endet, ist es an der Zeit, einen günstigen Anschlusskredit zu finden. Das Ende der Zinsbindung muss kein Risiko sein, sondern kann gerade bei älteren Finanzierungen auch eine Chance darstellen. Entscheidend sind die Konditionen, zu denen Sie Ihren neuen Immobilienkredit abschließen. Denn für eine Anschlussfinanzierung können Sie Ihren Kreditgeber auch ohne Weiteres wechseln und so die Gelegenheit nutzen, hohen Zinssätzen zu entkommen und von günstigen Zinsen zu profitieren. Sie möchten sich rechtzeitig vor dem Ablauf der Sollzinsbindung Ihres aktuellen Baukredits über einen geeigneten Anschlusskredit informieren? Unsere Finanzierungsexperten unterstützen Sie dabei gerne mit Rat und Tat. Melden Sie sich am besten frühzeitig zu einer kostenlosen und unverbindlichen Erstberatung an.

Was ist ein Anschluss­kredit?

Mit einem Anschlusskredit tilgen Sie die Restschuld, die nach Ablauf der Sollzinsbindung Ihrer Immobilienfinanzierung noch offen ist. Bei Immobilien- oder Baukrediten sind Laufzeiten von 20, 30 oder sogar 40 Jahren durchaus üblich. Der Zins ist in den meisten Fällen aber nur für einen Teil dieses Zeitraums festgeschrieben. Endet die Sollzinsbindung nach beispielsweise 10 oder 15 Jahren, gilt es für die noch offene Kreditsumme eine Anschlussfinanzierung zu finden. Bei langen Laufzeiten oder kurzen Zinsbindungsfristen können für dieselbe Finanzierung auch mehrere Anschlusskredite nötig sein. Sie müssen den Anschlusskredit nicht bei Ihrem bisherigen Kreditgeber abschließen, denn mit der Zinsbindung endet auch der vorgeschriebene Tilgungsplan. Durften Sie zum Beispiel Sondertilgungen bislang nur nach vorheriger vertraglicher Vereinbarung tätigen, können Sie für Ihren Anschlusskredit sogar die Bank wechseln. Ihr Kreditgeber lässt Ihnen zwar in der Regel kurz vor Ablauf der Zinsbindung ein neues Angebot zur Begleichung Ihrer Restschuld zukommen, um sich die besten Konditionen zu sichern, sollten Sie Ihren Anschlusskredit nach Möglichkeit aber schon lange vorher festzurren.

Mögliche Formen des Anschluss­kredits

Anschluss­kredit anfragen

Gestaltungs­möglichkeiten beim Anschluss­kredit

Das Ende der Zinsbindung bietet die Chance, die Konditionen einer Immobilienfinanzierung neu zu justieren und an die aktuelle finanzielle Situation anzupassen, zum Beispiel durch:

Kosten für einen Anschluss­kredit

Nach dem Ende der Zinsbindung können Banken zwar keine Vorfälligkeitsentschädigung für die Ablösung des Kredits mehr verlangen, Kosten können für einen Anschlusskredit aber trotzdem entstehen. Da Immobilien- und Baufinanzierungen in der Regel durch einen Eintrag ins Grundbuch abgesichert sind, muss das bei einer Umschuldung und einem Bankenwechsel auch entsprechend berücksichtigt werden. Dabei gibt es 2 Möglichkeiten:
  1. Die Löschung des Grundbucheintrags und Neueintragung des neuen Kreditgebers
  2. Die Abtretung der Grundschuld von Ihrer alten an die neue Bank
In beiden Fällen entstehen bei einer Umschuldung Ihres Immobilienkredits Notar- und Grundbuchkosten, die von der Höhe der einzutragenden Grundschuld abhängen. Bei einer Grundschuld in Höhe von 140.000 Euro werden im ersten Fall rund 1.035 Euro für die Änderung des Grundbucheintrags fällig. Im zweiten Fall wären es lediglich etwa 241 Euro. Wie die Grundschuld von der einen auf die andere Bank übertragen wird, entscheiden die Kreditinstitute üblicherweise selbst. Manche übernehmen die Kosten für die Abtretung der Grundschuld bei Abschluss einer Anschlussfinanzierung auch für ihre Kunden. Entscheiden sie sich für ein Forward-Darlehen, berechnen Banken den Darlehensnehmern einen Zinsaufschlag von durchschnittlich 0,02 Prozent pro Monat. Je länger die Wartezeit vom Abschluss bis zur Auszahlung, desto höher sind auch die Kosten. Die Wartezeit beim Forward-Darlehen kann maximal 5 Jahre betragen.

Weitere Fragen und Antworten rund um das Thema Anschluss­kredit:

Ihre Hausbank schickt Ihnen das Angebot für die Prolongation Ihrer Baufinanzierung üblicherweise 3 Monate vor dem Ablauf der Zinsbindung. Für einen gründlichen Vergleich von Angeboten und Möglichkeiten ist es dann aber schon zu spät. Gerade im Hinblick auf das Forward-Darlehen ist es sinnvoll, Möglichkeiten für einen Anschlusskredit bereits 3 bis 5 Jahre vorher auszuloten.

Die Zinsen für den Anschlusskredit hängen vom aktuellen Leitzins und dem Marktgeschehen ab. Außerdem können sie sich auch von Bank zu Bank unterscheiden. Der entscheidende Faktor dabei ist ein Kreditvergleich und das Einholen mehrerer Angebote unterschiedlicher Kreditinstitute, um sich möglichst günstige Zinsen zu sichern.

Die Zinsdifferenz zwischen alter und neuer Immobilienfinanzierung sagt aus, ob eine Anschlussfinanzierung günstig ist oder nicht. Wenn Ihre Hausbank nicht den günstigsten Zins bietet, lohnt sich für Sie als Darlehensnehmer eine Umschuldung und der Wechsel zu einer anderen Bank. Ist der Zins sehr niedrig und eine Zinssteigerung ist auf mittlere und lange Sicht wahrscheinlich, sollten Sie ein Forward-Darlehen ins Auge fassen. Unsere Finanzierungsexperten unterstützen Sie dabei, die richtige Entscheidung zu treffen und verhandeln günstige Zinsen und Konditionen für Ihren Immobilienkredit. Denn schon wenige Prozentpunkte Unterschied im Zinssatz können langfristig eine Differenz von mehreren tausend Euro ergeben.

Neben einer frühzeitigen Planung und dem Vergleich von Angeboten und Zinsen spart auch eine Umschuldung häufig Geld – denn das Angebot der Hausbank ist nicht zwangsläufig das beste. Verhandlungsgeschick gehört auch dazu, Ihre Anschlussfinanzierung sollte möglichst günstiger sein als die ursprüngliche Immobilienfinanzierung. In Niedrigzinsphasen lohnt sich außerdem eine möglichst lange Zinsbindung. Ist das Zinsniveau hoch, sollte die Zinsbindung eher kurz gewählt werden. Das Ansparen von Eigenkapital und das Vereinbaren von Sondertilgungen verringert die Restschuld und somit auch die Zinsbelastung für Darlehensnehmer. Je geringer die Kreditsumme für die Anschlussfinanzierung, desto niedriger sind auch die Kreditkosten. Eine höhere Tilgung sorgt außerdem dafür, dass sich Ihre Restschuld schneller reduziert und Sie früher schuldenfrei sind.

Als Alternative zum klassischen Anschlusskredit, der meistens in Form eines Annuitätendarlehens vergeben wird, kann auch ein Bauspardarlehen infrage kommen. Voraussetzung ist allerdings, dass die Darlehensnehmer bereits einen Bausparvertrag abgeschlossen haben. Wer die Mindestsparzeit seines Bausparers noch nicht erreicht hat oder seinen Vertrag erst noch abschließt, sollte im Vertrag genau auf die Konditionen achten. Die Mindestsparzeit ist von Vertrag zu Vertrag unterschiedlich und hängt unter anderem von der Bausparsumme ab. Besteht die Zinsbindung eines Immobilienkredits zum Beispiel noch 5 Jahre und der Bausparer ist dann zuteilungsreif, kann ein Bauspardarlehen eine gute Möglichkeit sein, sich schon vorab günstige Zinsen zu sichern.

Anschluss­kredit mit Finanzierung.com – Zins­entwicklungen richtig einschätzen

Sie brauchen Expertenrat für den Anschlusskredit Ihrer laufenden Baufinanzierung? Sie sind außerdem unschlüssig, wie sich der Zins in den kommenden Jahren entwickeln wird und ob Sie mit der Planung Ihrer Anschlussfinanzierung noch warten sollen?

Unsere erfahrenen Finanzierungsexperten beraten und unterstützen Sie bei allen Finanzierungsthemen. Dank eines breiten Netzwerks an Partnern finden wir außerdem die passende Finanzierungslösung für Sie und verhelfen Ihnen zu guten Vertragskonditionen. Wir stehen Ihnen während des ganzen Prozesses tatkräftig zur Seite, vom Angebotsvergleich bis hin zur Verhandlung mit den Finanzierungspartnern. Unter der 089 / 21024459 erreichen Sie unsere Finanzierungsexperten für eine kostenfreie und unverbindliche Erstberatung.

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