Was ist Factoring

...heute eine etablierte Alternative für fast alle Unternehmen 

Factoring ist eine Finanzierungsform, die durch den Verkauf offener Forderungen an Dritte die Liquidität einer Unternehmung unmittelbar steigert.

Hierbei generiert das Unternehmen einen Finanzierungsspielraum, der dem eigentlichen Umsatz entspricht und sofort zur Verfügung steht. Daher spricht man beim Factoring auch von einer umsatzkongruenten Finanzierungsform.

Während sich steigende Auflagen in Bezug auf mögliche Kredite, wie z.B. Basel II, negativ auf akute Investitionen auswirken, gibt Factoring einen direkten Liquiditätszuwachs, verbunden mit einem Anstieg der Eigenkapitalquote. In der Konsequenz ermöglicht Factoring in Wachstumsphasen weiterhin geeignet zu investieren, sich kontinuierlich zu entwickeln und somit der Konkurrenz den entscheidenden Schritt voraus zu sein.

Insbesondere der Mittelstand hat Factoring in den letzten Jahren als starkes und alternatives Finanzierungsinstrument erkannt. Seitdem sind die Zahlen der Firmen, die Factoring nutzen, rapide gestiegen. Auch deshalb finden sich heute über 250 Factoring Anbieter am Markt wieder, welche durch unterschiedlichste Konditionen in Bezug auf Mindestumsatz, Zinssatz, Factoringkosten oder auch Branche deutlich differieren und dabei verschiedenste Factoring Arten anbieten. Der stetig wachsende Markt bietet Unternehmen die Möglichkeit, ein Angebot nach den individuellen Bedürfnissen einzuholen, was Factoring für viele noch attraktiver macht.

Der Ablauf eines echten Factoring Geschäfts lässt sich dabei vereinfacht in sechs Schritten darstellen:

Was ist Factoring - Ablauf Factoring

  1. Ein Unternehmen generiert eine Forderung gegenüber einem Kunden durch Erbringung einer Leistung. Bei dieser Leistung kann es sich sowohl um Waren, als auch um eine Dienstleistung handeln. Was für das Factoring dabei entscheidend ist, ist die Verität. Demnach muss die Forderung also existieren und an den Factor abtretbar sein, damit ein Verkauf der Forderung rechtsbeständig ist.
  2. Neben der Verität der Forderung, welche die Basis des Factoring bildet, ist für den Factor die Bonität des Debitors von Bedeutung, da dieser nach dem Kauf der Forderung das volle Ausfallrisiko trägt. Also prüft der Factor im Anschluss die Bonität des Debitors.
  3. Nach der Prüfung der Bonität des Kunden verkauft das Unternehmen seine Forderung an den Factor
  4. Spätestens 48 Stunden nach Abtretung der Forderung bekommt das Unternehmen 80-90% der Bruttoforderung vom Factor überwiesen und steigert somit seine Liquidität. Mit dem Verkauf der Forderung geht das Debitorenmanagement an den Factor über. Dieser ist nun Eigentümer der offenen Forderung und verantwortlich für deren Einbringung. Für das Unternehmen bedeutet das, dass die unmittelbare Liquiditätssteigerung und die Erhöhung der Eigenkapitalquote unabhängig von der Bonität des Kunden ist. Denn für die Bonität des Kunden haftet der Factor und trägt zu 100% das Risiko des Forderungsausfalls.
  5. Nach Bezahlung der Forderung durch den Debitor,
  6. überweist in einem letzten Schritt der Factor dem Unternehmen den ausstehenden Betrag der Forderungssumme (10-20%).

Neben dem echten Factoring gibt es heute, auch durch die Vielzahl der Anbieter, verschiedene Variationen dieser Finanzierungsform. Gerne zeigen wir Ihnen Möglichkeiten auf, Factoring bestmöglich in Ihre Unternehmung einzubringen. Zur Kontaktaufnahme für eine Factoring Beratung nutzen Sie bitte das Anfrageformular.

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Dipl.-Volkswirt Wilfried Müller

"Ich berate Sie persönlich."

  Als ehemaliger Vorstandsvorsitzender einer großen deutschen Factoring Gesellschaft berät Sie Herr Müller kompetent und individuell.
  Seine enorme Fachkenntnis und seine Erfahrungen hat er als Co-Autor im Factoring Handbuch niedergeschrieben.
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