Aktu­elle Zins­entwick­lung

Bleiben Sie über diese Seite auf dem aktuellen Stand zur Zinsentwicklung und zeigen Sie sich souverän in Bankgesprächen und Finanzierungsentscheidungen

Wenn das Zins­niveau steigt: Diese Aus­wirkungen kann die Zins­entwick­lung mit sich ziehen

Finanzierungen jeglicher Art sind eine wohl zu überlegende Angelegenheit. Insbesondere im Bereich der Baufinanzierung gibt es diverse Faktoren, die sich sowohl kurz- als auch langfristig auf ein Vorhaben auswirken können – ein essenzieller Part und in einigen Fällen gewiss das Zünglein an der Finanzwaage ist da das Zinsniveau. Denn schon die kleinste Zinsentwicklung in Höhe von nur wenigen Cent kann auf lange Sicht einen enormen Unterschied machen.

Neben organisch entstehenden Zinsschwankungen ist es auch möglich, dass die Europäischen Zentralbank (EZB) eine Zinswende herbeiführt – dies kann entweder eine Senkung oder eine Anhebung des Leitzinses bedeuten. Während eine Senkung dazu führt, dass Bankkredite günstiger und deshalb umso häufiger aufgenommen werden, sorgt eine Anhebung in der Regel für zögerliche, wenn nicht sogar eingestellte Investitionen. Weitere Informationen zum Thema Zinswende haben wir in unserem Glossar zusammengefasst.

Ob natürliche Zinsentwicklung oder geplante Zinswende – je nach individueller Situation sowie Finanzierungskonditionen kann der Anstieg des Zinsniveaus zur Folge haben:

  • dass die gesamte Finanzierung eine größere finanzielle Herausforderung darstellt oder
  • dass sich die Dauer der Kreditlast merklich erhöht

In jedem Fall ist ein Anstieg der Zinsen eine hohe Belastung und kann sich auf geplante Bauvorhaben auswirken – im Worst Case bedeutet dies gegebenenfalls die Einstellung ganzer Projekte. Die Zinsentwicklung der Bauzinsen ist neben der eigenen Bonität daher ein wichtiger Aspekt, der über eine schnelle und vor allem auch günstige Abwicklung entscheidet.

Aktu­elle Zins­entwick­lung auf einen Blick: Diese Ver­änder­ungen sind zu beobachten

Das Zinsniveau war in den letzten drei Jahren so niedrig wie zuletzt vor rund 40 Jahren. Aufgrund mehrfacher Zinssenkungen durch die EZB im Zuge der Wirtschaftskrise von 2008/09 ließ sich das Wirtschaftswachstum erfolgreich fördern und die Inflation über lange Zeit eindämmen.

Während die Zinsen in den letzten drei Jahren also relativ stabil blieben, war in den letzten Monaten hingegen ein beträchtlicher Zinsanstieg zu verzeichnen. Die Zinsentwicklung der Bauzinsen ist davon ebenfalls stark beeinflusst: Seit Jahresbeginn hat sich beispielsweise der Zinssatz für zehnjährige Immobilienkredite mehr als verdreifacht.

Bereits im ersten Halbjahr des Jahres 2022 gab es turbulente Veränderungen im Bereich der Zinsentwicklung. Insbesondere Unsicherheiten aus Politik und Wirtschaft sind der Grund für steigende Zinsen im Bereich der Baufinanzierung, obwohl die Nachfrage nach Immobilieneigentum in Deutschland weiterhin hoch bleibt.

Poli­tische & wirtschaft­liche Unsicher­heit

Hauptfaktoren sind hier sowohl die Coronakrise und die Rekordinflation als auch der Krieg in der Ukraine. Wirtschaftliche Risiken sowie durch Sanktionen bedingte Lieferengpässe und Produktionsschwierigkeiten treiben aktuell alle Preise in die Höhe – auch die Zinsentwicklung bleibt davon nicht verschont.

Zins­wende

Weiterhin hat die EZB für den 21. Juli eine Zinswende geplant. Der Leitzins soll von 0,00 auf 0,25 Prozent ansteigen, im September soll eine weitere Erhöhung um 0,25 oder sogar 0,5% folgen.

In wenigen Schritten zur gewünschten Finanzierung:

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Joachim Haedke

Dipl.-Kfm,
Geschäftsführender Gesellschafter

Tel. 089 – 215 2953 10
joachim.haedke@finanzierung.com
 

„Wir haben über 30 Jahre Erfahrung im Bereich Zinsen und beraten Sie gerne jederzeit qualifiziert zur tagesaktuellen Zinsentwicklung. „

Prog­nose der Zins­entwick­lung: Wie es im Bereich Bau­zinsen weiter­geht

Zur weiteren Zinsentwicklung eine Prognose zu stellen, gestaltet sich deshalb momentan als äußerst schwierig. Die komplizierte globale politische und wirtschaftliche Lage sorgt auch im Bereich Zinsen und Finanzierung für große Verunsicherung. Auch wenn Käufer und Investoren die Zinsentwicklung für jegliche wirtschaftliche Entscheidungen im Blick behalten müssen und konkrete Informationen für ihre Planung benötigen, ist eine langfristige Einschätzung des weiteren Verlaufs derzeit schwer vorauszusagen.

In Anbetracht der aktuellen Umstände sowie der geplanten Anhebung des Leizinses ist aber anzunehmen, dass das allgemeine Zinsniveau in den kommenden Monaten zunächst einmal stetig weiter nach oben klettert – Branchenexperten rechnen insbesondere bei Bauzinsen bis zum Jahresende mit einem Zinsanstieg auf rund 3,5 bis 4%. Wer also die Realisierung eines Bauprojekts plant, hat jetzt noch die Möglichkeit, zu vergleichsweise guten Konditionen ein Darlehen aufzunehmen, bevor sich die Lage am Markt weiterhin verschärft.

Unsere Experten der Finanzierung.com GmbH stehen Ihnen beim Thema Zinsentwicklung gerne beratend zu Seite und informieren Sie nicht nur im Detail über den aktuellen Stand, sondern auch über Ihre bestmöglichen Optionen – kontaktieren Sie uns für ein persönliches Gespräch!

Bleiben Sie auf dem Laufenden...

Im Folgenden informieren wir Sie, wie günstig die aktuellen Bauzinsen im Vergleich zur Zinshistorie zu den letzten zehn Jahren einzuordnen sind. Wenn es um das Thema Baufinanzierung geht, sind günstige Bauzinsen stets eines der wichtigsten Entscheidungskriterien. Wir aktualisieren unseren Grafik laufend.

Zins­explosion in den letzten 3 Monaten hier anhand der durch­schnitt­lichen 10 jährigen Zins­kondition als Richt­größe

Die Finanzierung.com GmbH, die mehrfach als bester Finanzierungsvermittler in Deutschland ausgezeichnet wurde, sieht heute zum 5. Juli, eine vorübergehende Top-Bildung des enormen Zinsanstiegs der letzten 6 Monate. Seit Kriegsbeginn in der Ukraine kannten die Zinskonditionen nur eine Richtung: Hoch! So erreichte der 10-jährige Hypothekenzins mit 3,5% im Juni seinen vorläufigen Höchststand. Diese überraschende Entwicklung stellt den Zinssenkungstrend der Notenbanken seit 2015 förmlich in den Schatten.

Noch nie hatte sich das Refinanzierungsumfeld innerhalb von 3 Monaten so stark verteuert. Wir erinnern uns: Der 10 Jahres-Hypothekenzins betrug zu Jahresanfang noch ca. 1%. Ein wahrlicher Zins-Schock! Selbst Profis sind von der Dynamik der letzten Wochen überrascht. Mit der aktuellen Erholung des Bund-Futures von 141 auf 150 Punkte Anfang Juli gehen wir nun etwas optimistischer in die zweite Jahreshälfte. In den nächsten Wochen sollte nun eine leichte Entspannung eintreten. Unsere Meinung: Nehmen Sie ihr Bauvorhaben nun in die Hand!

Joachim Haedke, Geschäftsführer der Finanzierung.com, erklärt:

„Die galoppierende Inflation schlägt immer mehr auf die Zins-Konditionen durch, denn der Kapitalmarkt preist nun eine dauerhaft höhere Inflation in die Refinanzierungs-Landschaft ein. Selten haben wir eine derartige Dynamik erlebt. Die Zinskosten haben sich seit Januar für den Kunden nun verdreifacht. Bei schlechterer Bonität oder höherer Beleihung müssen Verbraucher heute deutlich tiefer in die Tasche greifen. Finanzierungen mit ca. 3,5 Prozent sind an der Tagesordnung, wir versuchen dennoch für unsere Kunden eine deutlich günstigere Lösung zu finden.

Die Auswirkungen auf den Immobilienmarkt sind bereits jetzt spürbar, denn verschiebbare Bauprojekte werden erstmal auf Eis gelegt. Heute stellt sich die Frage, ob Immobilien in Deutschland im Schnitt sogar an Wert verlieren werden. Zumindest ist der rasante Preisanstieg der vergangenen Jahre bei Gewerbeimmobilien erstmal gestoppt, denn auch hier beginnen sich rezessive Tendenzen einzupreisen. Bei Wohnimmobilien erwarten wir dennoch eine verzögerte Wirkung, vor allem der Altbestand dürfte die erreichte Bewertung noch halten können. Spannend wird das Angebotsverhalten der jetzt an den Markt kommenden Neuobjekte, denn ein hohes Preisgefüge stößt hier wegen der schmerzlichen Eigenkapitalanforderungen auf deutlich geringere Monats-Budgets beim potentiellen Käufer.

Generell heißt es wieder: Lage, Lage, Lage. Die Traumpreise für Objekte in schlechter Lage gibt es nicht mehr. Hier hatten wir tatsächlich größere Preisanpassungen. Bei den Angebotspreisen handelt es sich vielfach um sogenannte Schaufensterpreise, abgeschlossen wird dann günstiger. Bei Gewerbeimmobilien findet im Moment fast kein Trading statt.

Für die weitere Entwicklung ist eine Prognose sehr schwierig. Vieles hängt vom weiteren Verlauf der Krise in der Ukraine ab, aber auch die Rohstoffpreise sind wichtige Determinanten für den Bau. Im Falle eines längeren Krieges im Osten und eines damit einhergehenden harten Gas-Embargos könnte es zu einer schweren Wirtschaftskrise und in der Folge wieder zu einer Abmilderung des aktuellen Zins-Anstieges kommen. Die aktuelle notwendigen Zinsanpassungen durch die Notenbanken könnten sich so Anfang 2023 schnell in eine neuerliche Zinssenkungsphase verkehren. Sprechen Sie uns aktiv an, wir wissen im aktuellen Umfeld was zu tun ist.“

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Die Zins­entwick­lung der letzten 10 Jahre auf einen Blick:

Zinsen für Baufinanzierungen waren in den letzten drei Jahren auf einem historisch niedrigen Stand. Jetzt steigen die Zinsen aber enorm an, Zinssicherung und andere kreative Lösungen sind gefragt.

Unsicherheiten aus Politik und Wirtschaft sorgen für steigende Zinsen im Bereich der Baufinanzierung. Die Nachfrage nach Immobilieneigentum bleibt aber in Deutschland weiter hoch.

Wir haben auch immer wieder eine Zinsanalyse und einen Videokommentar durch unser Haus.

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