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Investivkredit als Förderung für Unternehmen

Ein Investivkredit kann unter 1% Zinsen haben und eignet sich für Unternehmen ideal zur Finanzierung von Modernisierungen und Ausweitungen.

Bei der Verteilung der Gelder für die Bundesländer in Deutschland, wird ein Teil dieser Gelder genutzt, um zielgerichtet die Wirtschaft im jeweiligen Bundesland zu fördern. Ein Teil der zugesprochenen Gelder wird dafür insofern verwendet, als dass Unternehmen von den Bundesländern gefördert werden. Da Unternehmen im Mittelstand und kleine Unternehmen ohnehin oft Probleme bezüglich der Fremdfinanzierung oder der Eigenkapitalquote haben, stellen die Bundesländer den Unternehmen zinsgünstige Kredite zur Verfügung. Diese sollen der Förderung der Unternehmen dienen – insofern sind es Förderkredite. Ein solcher Förderkredit ist beispielsweise der Investivkredit. Dieser Investivkredit wird vor allem an klein- und mittelständische Unternehmen, als auch an Freiberufler vergeben, um diese zu fördern. Die Verwendung des Investivkredits dient insbesondere der Modernisierung der Unternehmen und dass nötige Investitionen zur Steigerung der Wirtschaftskraft durchgeführt werden können.

Verwendungsmöglichkeiten für den Investivkredit

Der Investivkredit als zinsgünstige Darlehen bringt für Unternehmen einen wesentlichen Vorteil, da dadurch die nötigen Modernisierungen leichter finanziert werden können, als durch ein Darlehen von der Bank. Jedoch ist das Darlehen vom Bundesland nicht an den Verwendungszweck der Modernisierung gebunden, ebenso kann der Kredit dazu genutzt werden, das Unternehmen auszubauen und zu erweitern. Damit ein solcher Kredit vergeben wird, müssen betroffene, also kleine und mittelständische Unternehmen, sowie freiberuflich tätige, bestimmte Vorraussetzungen mitbringen. Diese Vorraussetzungen kann man jedoch nicht pauschalisieren, vielmehr sind sie vom Förderungsgeber abhängig.

Die Vorraussetzungen für einen Investivkredit

Eine dieser Vorraussetzungen ist beispielsweise, dass der Investivkredit, welcher ja ein Förderkredit ist, die geplante Finanzierung des Unternehmens zu einem großen Teil decken kann. Die Modernisierung oder Ausweitung des Unternehmens muss also zum Großteil durch den Kredit finanzierbar sein. Wie bereits erwähnt, sollen insbesondere klein- und mittelständische Unternehmen durch den Investivkredit gefördert werden. Damit hängt auch eine weitere Bedingung zur Erlangung des Investivkredits zusammen. Damit dies nämlich abgeschätzt werden kann, dass nur bestimmte Unternehmen die Förderung erhalten, darf das Unternehmen nicht über einen gewissen Gewinn hinauskommen. Am Beispiel Bayern sind dies 170.000 Euro, die das Unternehmen maximal an Gewinn aufweisen darf, damit sie den Investivkredit zugesprochen bekommt.

Welche Konditionen kann der Investivkredit aufweisen?

Die Konditionen des Investivkredits sind für das potentielle Unternehmen natürlich auch interessant. Wiederum gilt es zu erwähnen, dass diese auch von Bundesland zu Bundesland verschieden sein können. Am Beispiel Bayern lässt es sich skizzieren wie die Konditionen des Investivkredits aussehen: Es kann beim Investivkredit nur ein gewisser Anteil finanziert werden. In Bayern sind dies maximal 40 Prozent der Gesamtkosten. Es wird auch nochmals differenziert, welche Teile der Gesamtkosten überhaupt als förderfähig zu betrachten sind.

Bezüglich der Summe des Darlehens gilt folgendes: Die Mindestsumme des Investivkredits beträgt 12.000 Euro und maximal 310.000 Euro. Bei den Zinsen gelten eigentlich die gleichen Bedingungen wie bei einer Bank. Nämlich hängt der zu bezahlende Zinssatz sehr von der Kreditwürdigkeit des Unternehmens ab. Doch nicht nur die Kreditwürdigkeit, auch die Laufzeit des Darlehens bestimmt, wie hoch letztendlich der Zinssatz ist. Dies sind zwei wesentliche Faktoren, die Bonität und die Laufzeit, welche für die zu bezahlenden Zinsen verantwortlich sind. Insofern kann es im Idealfall vorkommen, dass ein Investivkredit einen Zinssatz von unter einem Prozent hat. Jedoch kann es auch genauso ins Gegenteil umschlagen, und bei mangelhafter Bonität zu einem Zinssatz von sechs Prozent oder mehr kommen.

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